Fernwartungsbedingungen

Mit Ausführung des Fernwartungs-Programms und dem Aufbau der Verbindung stimmen Sie folgender Vereinbarung zu.

Sie stimmen zu, dass die Firma EDV-Service Hübner, nachfolgend Dienstleister genannt, und der Auftraggeber (Sie als Privatperson oder das Unternehmen / die Organisation, in dessen Auftrag Sie handeln), nachfolgend kurz Auftraggeber genannt, eine Fernwartungssitzung eröffnen.

  1. Gegenstand der Vereinbarung
    Die Fernwartung umfasst ausschließlich die vom Auftraggeber bei Auftragserteilung genannten Systeme und Anwendungen.
  2. Pflichten des Dienstleisters
    Der Dienstleister verpflichtet sich, Fernwartungsarbeiten nur auf Weisung des Auftraggebers von hierzu autorisierten Mitarbeitern durchführen zu lassen. Der Dienstleister lässt Fernwartungsarbeiten nur von solchen Personen durchführen, die zur Geheimhaltung der Ihnen zur Kenntnis kommenden Daten verpflichtet wurden.
  3. Zweckbindung
    Personenbezogene oder geschäftliche Daten, die im Rahmen der Fernwartungsarbeiten bekannt werden, darf der Dienstleister nur für Zwecke der Fernwartung verwenden.
  4. Technische und organisatorische Sicherheitsmaßnahmen
    Ohne eine aktive Freischaltung der Fernkontrolle seitens des Auftraggebers ist keine Fernwartung möglich. Die dazu verwendete Software ist so konfiguriert, dass eine aktive Freischaltung durch den Auftraggeber erforderlich ist. Der Auftraggeber ist berechtigt, die Fernwartungsarbeiten von einem Kontrollbildschirm aus zu verfolgen und jederzeit abzubrechen. Eine Datenübertragung auf die EDV-Anlage des Auftraggebers nimmt der Dienstleister nur vor, wenn sie unbedingt notwendig ist. Test- oder Hilfsprogramme werden beim Auftraggeber ausschließlich zu Fernwartungszwecken gespeichert und nach Abschluss der Fernwartungsarbeiten gelöscht, es sei denn, sie sind für die Funktionsfähigkeit der gewarteten Anwendung erforderlich. In diesem Fall wird der Auftraggeber über zusätzlich installierte Programme unterrichtet. Dies gilt auch, wenn am Betriebssystem Veränderungen vorgenommen wurden. Alle vom Auftraggeber erhaltenen oder übertragenen Daten werden nach Ende der Fernwartungsarbeiten vom Dienstleister unverzüglich gelöscht oder dem Auftraggeber zurückgegeben.
  5. Durchführung
    Die Fernwartung wird über das Internet mit einer verschlüsselten Verbindung durchgeführt. Der Dienstleister teilt dem Auftraggeber telefonisch eine Sitzungskennung mit. Sollte die Fernwartung über eine Einwahl-Verbindung erfolgen, so trägt der Auftraggeber die Leitungskosten.
  6. Kosten
    Es entstehen für die Fernwartung Kosten entsprechend der Preisliste.
    Individuelle Kosten-Vereinbarungen sind möglich und werden dem Kunden vor Beginn der Fernwartungssitzung mitgeteilt.
  7. Aufzeichnung
    Wir weisen darauf hin, dass die Fernwartung für Nachweis- und Dokumentationszwecke aufgezeichnet werden kann. Sollten Sie damit nicht einverstanden sein, teilen Sie dies unserem Mitarbeiter bitte unmittelbar vor Beginn der Fernwartung mit.
  8. Sonstiges
    Sollten einzelne Bedingungen gegen bestehendes Recht verstoßen, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bedingungen unberührt.